Eines der Wolfskinder aus Ostpreußen kämpft ums Überleben während der sowjetischen Besatzung und des Hungerwinters 1946.

Das Wolfsmädchen

Die vergessene Tragödie der Wolfskinder – ein erschütterndes Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte.
Im Winter 1946 flieht die elfjährige Ursula Dorn aus dem zerstörten Königsberg. Hunger, Kälte und Gewalt fordern täglich Tausende Opfer – Mütter verhungern, Kinder erfrieren in den Trümmern. Um zu überleben, schleicht sich Ursula in einen russischen Güterzug und landet in Litauen, wo Bauern deutsche Kinder aufnehmen.
Dort findet sie kurz Hoffnung, bevor der Terror zurückkehrt: Familien, die „Faschistenkinder“ verstecken, werden in Gulags verschleppt. Die Kinder fliehen in die Wälder – sie werden zu den legendären Wolfskindern, die allein in der Wildnis um ihr Leben kämpfen.

In „Das Wolfsmädchen“ erzählt Christian Hardinghaus die wahre Geschichte eines mutigen Mädchens, das alles verliert – und doch nicht aufgibt.
Ein ergreifendes Zeugnis über Menschlichkeit, Überleben und die stillen Opfer der Nachkriegszeit.

 

Ein Buch, das unter die Haut geht – und nicht loslässt.

 


Wolfskinder · Königsberg 1946 · Ostpreußen

Wolfskinder: Das Wolfsmädchen

Allein im Wald. Ohne Namen. Ohne Kindheit. Das Wolfsmädchen erzählt die wahre Geschichte von Ursula Dorn, die 1946 aus der Königsberger Hungerhölle flieht und in Litauen ums Überleben kämpft.

Wolfskinder Buch Das Wolfsmädchen von Christian Hardinghaus als Buchmockup
AutorChristian Hardinghaus
VerlagEuropa Verlag
ISBN978-3-95890-402-6
GenreHistorische Biografie
ThemaWolfskinder

Worum es geht: Ursula Dorns Flucht aus Königsberg

Eine wahre Geschichte über Hunger, Verlust, Überleben und die vergessene Generation der Wolfskinder.

Ursula Dorn als Zeitzeugin der Wolfskinder aus Ostpreußen gestern und heute
Ursula Dorn — Zeitzeugin der Wolfskinder.

Februar 1946. Königsberg liegt in Trümmern. Hunger, Kälte und Tod bestimmen den Alltag. Tausende deutsche Kinder irren durch Ruinen, verlieren ihre Familien, ihre Namen und ihre Kindheit. Sie werden später als Wolfskinder bekannt.

Ursula Dorn ist elf Jahre alt, als sie eine Entscheidung trifft, die ihr Leben für immer verändert: Sie flieht. Mit einem russischen Güterzug gelangt sie nach Litauen — ohne Sicherheit, ohne Schutz, nur mit der Hoffnung, den nächsten Tag zu erleben.

Das Wolfsmädchen ist die dokumentarisch erzählte Geschichte eines Kindes, das alles verlor und dennoch überlebte. Ein Mahnmal gegen das Vergessen.

Eine authentische Biografie

Ursula Dorns Geschichte steht stellvertretend für das Schicksal vieler Wolfskinder, die nach 1945 allein ums Überleben kämpfen mussten.

Ostpreußen und Litauen

Die Schauplätze reichen vom zerstörten Königsberg über das sowjetisch besetzte Ostpreußen bis in die Wälder und Dörfer Litauens.

Zeitzeugnis gegen das Vergessen

Christian Hardinghaus verbindet historische Recherche, Zeitzeugenberichte und erzählerische Kraft zu einem bewegenden Dokument der Nachkriegsgeschichte.

Von der Hungerhölle in die Wälder Litauens

Der historische Kontext der Wolfskinder nach 1945.

1945 — Königsberg in Trümmern
Nach Krieg, Flucht und Besatzung bleibt eine zerstörte Stadt zurück. Für viele Kinder beginnt ein Überlebenskampf ohne familiären Schutz.
1946/47 — Hungerwinter
Hunger, Krankheit und Kälte fordern unzählige Opfer. Wer überleben will, muss die Stadt verlassen oder im Verborgenen Hilfe finden.
Flucht nach Litauen
Viele Wolfskinder schlagen sich nach Litauen durch. Dort finden manche Schutz, andere müssen weiter fliehen — oft unter Lebensgefahr für sie selbst und ihre Helfer.
Erinnerung
Das Schicksal der Wolfskinder gehört zu den lange verdrängten Kapiteln der Nachkriegsgeschichte. Dieses Buch gibt einer Überlebenden ihre Stimme zurück.
„Wer überlebt, trägt die Last des Erinnerns — und gibt jenen eine Stimme, die längst verstummt sind.“
Historisches Bild zu ostpreußischen Wolfskindern nach dem Zweiten Weltkrieg
Ostpreußische Wolfskinder — Erinnerung an eine vergessene Generation.

Warum dieses Buch wichtig ist

Eine Geschichte von Verlust, Mut und ungebrochenem Überlebenswillen.

Christian Hardinghaus erzählt nicht nur ein Einzelschicksal. Er macht ein historisches Trauma sichtbar, das viele Familien bis heute berührt: den Verlust von Heimat, Sprache, Identität und Kindheit.

Für Geschichtsinteressierte, Lehrende, Schülerinnen und Schüler sowie Leserinnen und Leser von Zeitzeugenliteratur ist Das Wolfsmädchen ein eindringlicher Zugang zu einem vergessenen Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte.

Häufige Fragen zu Das Wolfsmädchen

Kurz erklärt: Wolfskinder, historische Grundlage und Zielgruppe.

Worauf basiert Das Wolfsmädchen?

Das Buch basiert auf wahren Begebenheiten, Zeitzeugenberichten und historischen Dokumenten über die Wolfskinder aus Ostpreußen. Im Mittelpunkt steht Ursula Dorn.

Wer waren die Wolfskinder?

Wolfskinder waren deutsche Kinder aus Ostpreußen, die nach 1945 durch Hunger, Flucht und den Verlust ihrer Familien allein ums Überleben kämpfen mussten.

Wo spielt die Geschichte?

Die Geschichte spielt im zerstörten Königsberg, im sowjetisch besetzten Ostpreußen und in Litauen, wohin Ursula Dorn und andere Wolfskinder flohen.

Für wen ist das Buch geeignet?

Für Geschichtsinteressierte, Lehrende, Schülerinnen und Schüler sowie alle, die sich mit Nachkriegsgeschichte, Ostpreußen und Zeitzeugenliteratur beschäftigen möchten.

Erhältlich als

Das Wolfsmädchen — als gebundenes Buch und E-Book.

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Verfügbarkeit

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Originaltitel

Datum

2022-06-29

Jahr

2022

Verlag

Europa Verlag

Seitenumfang

272

ISBN

978-3-95890-402-6

Format

Hardcover

Land

Deutschland

Sprache

Deutsch

Abmessungen

13,5 x 21,5 cm

Bewertungen

Dr. Christian Hardinghaus

Historiker – Schriftsteller – Fachjournalist

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