
Das Wolfsmädchen
Das Wolfsmädchen erzählt die wahre Geschichte von Ursula Dorn, die 1946 als elfjähriges Mädchen aus dem hungernden Königsberg flieht. In einem russischen Güterzug gelangt sie nach Litauen und wird zu einem der sogenannten Wolfskinder – deutschen Kindern, die nach dem Krieg ohne Eltern, Heimat und Sicherheit ums Überleben kämpfen. Christian Hardinghaus rekonstruiert Ursulas Weg durch Hunger, Angst und fremde Identitäten und bewahrt damit ein kaum bekanntes Kapitel der Nachkriegsgeschichte.
Das Wolfsmädchen – die wahre Geschichte von Ursula Dorn
Königsberg 1946. Hunger, Kälte und der Verlust der Familie bestimmen den Alltag Tausender Kinder. Die elfjährige Ursula Dorn trifft eine Entscheidung, die ihr Leben verändern wird: Sie verlässt die zerstörte Stadt und schlägt sich nach Litauen durch.
Das Wolfsmädchen erzählt Ursulas wahre Geschichte und bewahrt zugleich die Erinnerung an die sogenannten Wolfskinder aus Ostpreußen. Christian Hardinghaus verbindet ihre persönlichen Erinnerungen mit historischen Quellen und macht sichtbar, was es für ein Kind bedeutete, nach dem Zweiten Weltkrieg ohne Heimat, Sicherheit und familiären Schutz überleben zu müssen.
Eine Stimme für die Wolfskinder:
Ursula Dorn überlebte Hunger, Flucht und ein Leben unter fremdem Namen. Ihre Erinnerungen stehen für eine Generation von Kindern, deren Geschichte jahrzehntelang kaum erzählt wurde.
- das zerstörte Königsberg und Ostpreußen nach 1945
- Flucht, Hunger und Überleben in Litauen
- die Geschichte der ostpreußischen Wolfskinder
- Zeitzeugnis und historische Einordnung
Erhältlich als
Gebundene Ausgabe und E-Book.
Gebundene Ausgabe Europa Verlag | E-Book Digitale Ausgabe |
Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit
– Bücher und Beiträge zur Zeitgeschichte

