Kostenloses Propaganda-Lexikon

AUSGETRICKST – Lexikon der Propaganda- und Manipulationstechniken

Mehr als 100 Begriffe zu Propaganda, rhetorischen Fehlschlüssen, psychologischen Verzerrungen und Medienmanipulation. Die Einträge erklären, wie einzelne Muster funktionieren, woran sie erkennbar sind und wo legitime Kommunikation in Irreführung übergeht.

101 Einträgealphabetisch und durchsuchbar
3 KategorienPsychologie, Rhetorik und Medien
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Buchcover: Kriegspropaganda und Medienmanipulation
Vertiefende Lektüre

Kriegspropaganda und Medienmanipulation

Das Sachbuch untersucht 75 Propagandatechniken im historischen Längsschnitt: von Kriegsanlasslügen und Feindbildern bis zu modernen Informationskriegen und digitalen Desinformationskampagnen.

Häufige Fragen zum Propaganda-Lexikon

Welche Begriffe enthält das Lexikon?
Das Lexikon versammelt Propagandatechniken, rhetorische Fehlschlüsse, psychologische Verzerrungen und Formen der Medienmanipulation. Dazu gehören etwa Framing, Gaslighting, Cherry Picking, Astroturfing, Deepfakes und Strohmann-Argumente.
Ist jede aufgeführte Technik absichtliche Manipulation?
Nein. Kognitive Verzerrungen wie der Bestätigungsfehler können unbewusst entstehen. Auch Framing ist Bestandteil jeder Kommunikation. Manipulativ wird ein Muster vor allem dann, wenn Auswahl, Sprache oder Emotionen gezielt zur Irreführung eingesetzt werden.
Wie benutze ich Suche und Filter?
Die Suche berücksichtigt Begriffe, Kurzbeschreibungen und Schlagwörter. Über die Filter lassen sich psychologische, rhetorische und mediale Einträge getrennt anzeigen. Die alphabetische Übersicht bietet zusätzlich einen direkten Einstieg zu jedem Begriff.
Was bedeutet das angegebene Wirkungspotenzial?
Die Stufen niedrig, mittel und hoch dienen ausschließlich als didaktische Orientierung. Sie zeigen, wie stark ein Muster Wahrnehmung oder Entscheidungen beeinflussen kann. Es handelt sich nicht um eine empirisch validierte wissenschaftliche Skala.
Wie erkenne ich Propaganda im Alltag?
Achten Sie auf starke Vereinfachung, Feindbilder, emotionale Dringlichkeit, fehlende Belege, selektive Fakten und ständig wiederholte Schlagwörter. Ein einzelnes Merkmal beweist noch keine Propaganda; entscheidend ist das Zusammenspiel von Ziel, Kontext und Methode.
Wie kann ich mich vor Manipulation schützen?
Prüfen Sie Quelle, Urheber und Belege, vergleichen Sie verschiedene Darstellungen und verschieben Sie Entscheidungen, wenn starke Emotionen ausgelöst werden. Medienkompetenz bedeutet nicht, allem zu misstrauen, sondern Behauptungen und Darstellungsweisen systematisch zu prüfen.