
Die stille Erbschaft des Zweiten Weltkriegs
Zwischen geerbter Erinnerung und gelebter Gegenwart fragt dieses Buch, wie tief der Zweite Weltkrieg bis in die dritte Generation hinein nachwirkt. Krieg, Flucht, Vertreibung und familiäres Schweigen haben Millionen Deutsche geprägt ― doch wie sehr diese Erfahrungen das emotionale, soziale und politische Selbstverständnis der Nachgeborenen formen, ist bislang kaum systematisch untersucht worden. Dr. Christian...
Wie lange wirkt ein Krieg, wenn er längst vorbei ist?
Warum kennen Menschen eine Sehnsucht nach Orten, an denen sie selbst nie gelebt haben? Warum wurde in manchen Familien über Flucht, Vertreibung, Bombennächte und Verlust jahrzehntelang kaum gesprochen? Generation Heimatlos untersucht, wie Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs bis in die Generation der Kinder und Enkel nachwirken können.
Grundlage ist eine eigene Befragung von 411 Angehörigen der Nachkriegsgenerationen. Persönliche Antworten und statistische Auswertungen treffen auf historische Einordnung und die Frage, welche Rolle Heimat, familiäres Schweigen und überlieferte Erfahrungen für das heutige Selbstverständnis spielen.
Das Besondere:
Das Buch verbindet Zeitgeschichte und Erinnerungskultur mit einer eigenen empirischen Erhebung. Es erzählt nicht nur von Kriegsenkeln – es lässt ihre Antworten sichtbar und vergleichbar werden.
Die Studie in Zahlen Ergebnisse der Befragung von 411 Teilnehmenden | Das Buch Die stille Erbschaft des Zweiten Weltkriegs |
Erhältlich als
Gebundene Ausgabe und E-Book.
Zweiter Weltkrieg und Erinnerungskultur

